Am 28. Januar 1981 wurde im Europarat die Konvention “Übereinkommen zum Schutz des Menschen bei der automatischen Verarbeitung personenbezogener Daten (Konvention Nr. 108)” unterzeichnet. Seit dem 28. Januar 2007 wird deshalb der Europäische Datenschutztag veranstaltet. Will man die USA und Kanada noch mit einbeziehen, nennt man ihn auch “Data Privacy Day”.
Der Sinn des ganzen ist es den Menschen das Thema Datenschutz näher zu bringen. Und auch wenn die Telekom und einige deutsche Kreditinstitute in letzter Zeit ordentlich an der Werbetrommel für den Datenschutz gedreht haben, ist es sicher trotzdem sinnvoll noch einmal über eben diesen nachzudenken. Hier ein paar Tipps.
Nutze sichere Software
Ein aktueller und sicherer Browser und Anti-Viren-Software gehört hoffentlich bei den meisten zur Standardausrüstung ihres Computers. Aber es schadet auch nicht seine E-Mails sicher zu verschlüsseln und die Absender einer E-Mail zweifelsfrei identifizieren zu können. Dies ist mittels PGP (Pretty Good Privacy) möglich. Dies lässt sich zum Beispiel problemlos per Plugin in den Thunderbird E-Mail-Client integrieren.
Nutze aktuelle & sichere Software
Die meisten sicherheitsrelevanten Programme kommen von Haus aus schon meist mit einer automatischen Updatefunktion. Dennoch sollte man von Zeit zu Zeit prüfen, ob die Anti-Viren-Software oder das Betriebssystem noch auf dem neusten Stand sind.
Überlege welche Daten du wo preisgibst
Alles was öffentlich ins Internet gestellt wird, kann von andern auch gefunden werden. Teilweise können Hacker oder auch normale Nutzer durch Datenpannen bei großen Portalen, Daten einsehen welche eigentlich nicht für die Öffentlichkeit gedacht waren. Beliebte Quellen für Hacker sind die großen Web 2.0 Communitys, wie Facebook, StudiVZ und Co.
Was installiere ich da eigentlich gerade?
Ich vermute das in der heutigen Zeit wohl über 90% der Malware irgendwie über das Internet auf den heimischen Rechner gelangt. Teilweise durch das ausnutzen von Sicherheitslücken, aber auch als blinder Passagier bei mancher kostenloser Software aus dem Internet. Also lest euch bei der Installation eines Programmes durch, was dort genau installiert wird. Und ob ihr für die 10 Browser Toolbars und 3 Wettervorhersage Plugins wirklich braucht, wage ich zu bezweifeln.
Das beste Werkzeug um seine Daten zu schützen
ist aber nach wie vor unser Verstand. Es schadet nicht einmal zu hinterfragen ob man seine Daten an den Betreiber von Seite xyz.com wirklich weitergeben will.
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