Wie die SearchCowboys berichten, hat sich die “Suchmaschine” Ask.com seit ihrem Deutschland-Start im Jahre 2006, mittlerweile auf Platz Zwei der deutschen Suchmaschinen vorgearbeitet.

Während Google hierzulande weiterhin unangefochten auf Platz Eins der Suchmaschinen steht, hat sich Ask.com nun an MSN und Yahoo vorbei geschoben.

Marktanteile der Suchmaschinen in Deutschland (1. Quartal, 2009)
  1. Google (36 Millionen Unique Visitors pro Monat)
  2. Ask.com (4,2 Millionen Unique Visitors pro Monat)
  3. Microsoft Live/MSN (4,0 Millionen Unique Visitors pro Monat)
  4. Yahoo (2,5 Millionen Unique Visitors pro Monat)
  5. AOL (1,7 Millionen Unique Visitors pro Monat)

Ask.com hat bereits vorher in den USA sehr stark AdWords-Arbitrage betrieben, dieses Konzept wurde in Deutschland dann mit deutlich mehr Last auf Werbung noch einmal angewendet. Im deutschen de.Ask.com können durchaus die ersten 10 “Suchergebnisse” nur aus Werbung bestehen. Demnach ist es wohl auch nicht so wichtig selbst über einen guten organischen Suchindex zu verfügen.

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de.ask.com

Um nun auf Platz 2 zu kommen hat man bei Ask.com wohl mindestens auf 120.000 verschiedene Keywords AdWords gebucht. Was der Suchmaschine eine Menge an Traffic beschert (siehe: Google Trends).

Von daher eigentlich schade, dass es für die Kleinen nicht mehr so einfach ist AdWords-Arbitrage zu betreiben.

Google SearchWiki in Deutschland

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SearchWiki

Während es bei einer Suche auf Google.com mit eingeloggten Account mittlerweile ein gewohntes Bild ist, so ist SearchWiki erst seit kurzem für einige der deutschen Nutzer verfügbar. Laut Google soll die Funktion im Laufe des Tages für alle deutschen Accounts freigeschaltet werden.

SearchWiki bietet dem Suchenden, welcher über einen Google-Account verfügt die folgenden drei Optionen an, diese wirken sich nur auf persönlichen SERPs (Ergebnisseiten) aus.

  • Ein Ergebnis für eine bestimmte Suche nach ganz Oben zu verschieben (Pfeil nach oben)
  • Ein Suchergebnis als nicht relevant zu kennzeichnen und somit ans Ende zu verbannen ( X )
  • Ein Ergebnis zu kommentieren

Auch wenn das Wikia Search Projekt bereits gescheitert ist, da es sich nicht gegen die Konkurrenz Google, MSN und Yahoo durchsetzen konnte. Matt Cutts schon mehrfach erzählt hat, das die so ermittelten Daten nicht in das Ranking der Webseiten einfließen. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann so ermittelte Daten einen weiteren Faktor in der Platzierung der Suchergebnisse ausmachen werden.

Und die hier ermittelten Daten, sind durchaus leicht zu manipulieren. Man muss nur einmal bedenken, dass es Black Hats gibt, welche über eine Million Google-Accounts verfügen. Zusätzlich gibt es Software zum automatischen erstellen eines solchen Accounts gratis im Netz. Von Aktionen auf großen sozialen Netzwerken, aller “Bush ist blöd, lasst uns alle seine Website als unpassend bewerten” mal ganz abgesehen.

Uwe Tippmann hat sich in seinem Blog ausführlich mit den Folgen von SearchWiki beschäftigt. Lesenswert.

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Ein Kommentar zu “Ask.com und SearchWiki in Deutschland auf dem Vormarsch”

  1. [...] Zum Traffik von Ask.com (inkl. Google-Referrer) [...]

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